Glyphs oder Designspace/UFO

Das ist uns egal, wir können beides.

Wir haben Erfahrungen mit Fontra (Olli hat Just van Rossum über ein Jahr lang geholfen bei der Entwicklung von Fontra) und wir haben Freude an Glyphs-Dateien (Olli hat Georg Seifert geholfen Unittests für Glyphs zu schreiben).

Vertikale Metriken

Wir stellen sicher, dass die vertikalen Metriken den aktuellen Standards entsprechen und optimal für den Einsatzbereich der Fonts angepasst sind.

Interpolations-Fehler

Interpolations-Fehler sind die schönsten aller Fehler – es ist schon fast künstlerisch. Natürlich wollen wir die Fehler nicht in unseren fertigen Fonts, aber uns gefällt es sie zu finde, um sie dann beheben zu können.

Punkte nah an Zonen

Selbstverständlich überprüfen wir die Einstellungen der Zonen, aber wir kontrollieren auch jedes kleinste Detail und stellen sicher, dass sich die Extrempunkte innerhalb der Zonen befinden.

Unstimmigkeiten finden

Oft stellt sich die Frage: Ist es absichtlich oder unabsichtlich?
Handelt es sich um eine beabsichtigte Inkonsistenz, also um ein Feature oder eine Designentscheidung, oder ist es tatsächlich ein Fehler? Wir zögern nicht nachzufragen, wenn etwas unklar ist: Fehlt dieser Glyph oder befinden sich jener Anker an der richtigen Position?

Kontur-Reihenfolge

Die korrekte Reihenfolge der Konturen ist entscheidend. Eine falsche Reihenfolge führt zu Inkompatibilität des Glyphen oder kann Interpolations-Fehler verursachen.

Semi-Auto-Hinting

Wir sorgen dafür, dass die Fonts auf Bildschirmen gut aussehen bei einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Variable vs. statische Fonts

Gibt es irgendwelche Inkonsistenzen zwischen variablen und statischen Fonts oder wird Hilfe benötigt beim erstellen einer funktionierenden STAT table? Wir haben bereits viele Fonts produziert mit einem 'Variable First'-Ansatz.

Unbekannte Fehlermeldungen?

Wir sind Experten auf dem Gebiet von Fonts – wenn Ihre Datei einen Fehler produziert, den Sie nicht verstehen oder nicht selbst beheben können, sind wir zuversichtlich, eine Lösung finden zu können.

Fehlplatzierte Komponenten (nicht automatisch ausgerichtet)

Manchmal werden im Designprozess Glyph-Breiten oder -Ränder (Vor- und Nachbreiten) verändert – und manchmal wird vergessen, die nicht-automatisch ausgerichteten Komponenten zu aktualisieren. Wir nehmen diese Probleme ernst und beheben sie gerne.

Akzente

Fehlplatzierte Akzente wollen wir in unseren Font-Dateien nicht sehen, auch wenn sie uns zum schmunzeln bringen. Wir überprüfen daher alle Glyphen (auch die zusammengesetzten Glyphen) und stellen sicher, dass alles an der richtigen Position ist – so wie es sein soll.

Probleme mit PowerPoint?

PowerPoint unterstützt kein GPOS Kerning, aber kann eine Old-School kern table lesen. Wir helfen gerne dabei eine kern table zu erstellen, damit Kerning dann auch in PowerPoint funktionieren kann.

Unmögliche Probleme

Manchmal gibt es Probleme mit Fonts, die theoretisch unmöglich sind – aber sie kommen trotzdem vor. Man mag es kaum glauben, aber wir freuen uns über solche Fehler – finden sie gerne, um sie dann zu beheben.

Anker

Fehlen Anker? Ist die Position korrekt? Berichtet FontSpector vielleicht von Probleme mit Akzenten? Solche Details machen unter Umständen einen großen Unterschied bei der Unterstützung von verschiedenen Sprachen.

Kerning oder Spacing Probleme?

Gerne helfen wir einzelne Fehler beim Kerning zu korrigieren oder das gesamte Kerning/Spacing zu erstellen.

Post-Produktion

Oft reicht es nicht aus, die Quelldaten (GlyphsApp-Dateien oder Designspace/UFOs) zu korrigieren – dann erstellen wir maßgeschneiderte Post-Produktions-Skripte, um Probleme in den binären Schriftdateien zu beheben. Zum Beispiel fügen wir oft eine handgefertigte STAT-Tabelle über Python-Skripte in variable Schriften ein.

Font-Mastering ist ein Synonym für Font-Engineering und umgekehrt.

Der Bereich Schrift ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Design auf Technologie trifft. Jede moderne Schriftart ist eine Software mit Unicodes, Design-Achsen, Style-Linking, Font Einbettungen, Hinting-Informationen, Glyphen-Ersetzungen und den eigentlichen Zeichen (also eine Ansammlung an Punkte mit x- und y-Koordinaten). Diese Fonts, welche als Software verstanden werden können, werden auf digitalen Geräten wie Computern, Smartphones, Autos, Wäschetrocknern, Druckern und allen anderen möglichen Geräten installiert, die Text darstellen müssen – also praktisch auf jedem denkbaren Gerät weltweit.

Und deshalb ist es wichtig, auch auf die technischen Einstellungen innerhalb eines Fonts zu achten – wir wollen sicherstellen, dass Fonts einfach funktionieren.

Hilfe nötig?

Kontakt aufnehmen